Handarbeit im neuen Gewand: Sticken

Manche Handarbeiten gelten als zu altbacken, sind schlichtweg zu aufwendig, überholt oder das Erlernen gestaltet sich als zu langwidrig und umständlich. Es dauert. Es ist zu teuer. Es gibt keine Nachfrage. Es macht zuviel Mühe. Es gibt viele Gründe, warum alte Techniken aussterben und kaum noch Zugang in die neueren Moden finden. Aber um die vielbesagte Lanze dafür  zu brechen- Handarbeiten sind alles andere als langweilig. Gerade in der heutigen hektischen Zeit sind sie auch eine gute Möglichkeit die eigene Mitte (wieder) zu finden. Ich bin auf sehr schöne Arbeiten der Künstlerin Sophia Narrett gestoßen, die beispielhaft dafür sind, welche Möglichkeiten sich bieten den Anschluss an “das Heute” durch die Handarbeit zu finden . Vielleicht kann Stickendoch eine Form finden und das Interesse wieder wecken.

 Quelle.

Sophia Narrett arbeitet komplexe Bilder und Geschichten aus dem Garn, wobei nicht nur die äußeren Begrenzungen der Werke verschwimmen, sondern auch die Grenzen zwischen 2D – 3D und die von Wirklichkeit und Abstraktion undeutlich werden.

“I started as a painter, focusing on narrative figure painting,”Narrett explained to The Huffington Post. “As I continued painting I realized I wanted a different kind of physical engagement with the materials, which made sense when I started working in thread.” In 2010, she experimented with the sculptural quality of fibers, bringing color palettes to new heights in methods similar to mixing paint.

“As I continued working in embroidery I became interested in the repercussions that embroidery holds for the image and story, as well as the way that it dictates the process,” she added. “As the emotionality of the narratives heightens to that of melodrama, the intense investment in the embroidery process required to create legible images speaks to the overwrought nature of the fantasy.”

 

The Serious Side of Three Dreams, 2014, Embroidery Thread and Fabric

The Serious Side of Three Dreams, 2014, Embroidery Thread and Fabric

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Style from the small screen

Leider war nur bis zum 18.01. 2015  möglich, die ausgesuchten Kleider der TV-Serie “Downtown Abbey” aus nächster Nähe zu bewundern. Die  Lady Lever Art Gallery hatte das ermöglicht und zur Kostümausstellung geladen.

Schon allein das macht macht diese Serie sehenswert.

Eingeleitet wurde die Ausstellung mit den Worten:

“Diese Kostümausstellung ermöglicht einen stylischen Blick auf die Bristische Moden während der frühen 1920er. Sie zeigt 10 Kleider, die für die TV-Serie Downtown Abbey von Crosprop, weltweit führende Kostümwerkstatt für Film, Fernsehen und Theater gefertigt wurden. Darunter gibt es auch 6 Kleidungsstücke, die vom Nationalmuseum Liverpool aus der historischen Sammlung, und zwei Outfits, die nie zuvor gezeigt wurden und Eines, dass zuvor einer Liverpooler Lady namens Fräulein Tinne gehört hatte. Die Grenze zwischen Realität und Fiktion verwischend, vergleicht diese Ausstellung original Gewänder des Zeitraumes zwischen 1912-1923. Das Gezeigte bietet einen Blick hinter die Kulissen – historisch inspirierte Kostüme, gefertigt aus neuen Materialien , aber immer in Anlehnung an original Ausschnitte der Spitze, Fältungen und des Perlenbesatzes. Diese Ausstellung erforscht auch die Veränderung der Zeit, in der Knochenkorsetts zugunsten von loose hängenden Kleidern mit tiefen Taillen verbannt wurden. Junge Frauen bevorzugten Gleichheit und so soiegelte sich das auch in der Wahl der Moden wider.”

Zusätzlich lagen verteiltin der Räumen begleitend Bücher, die sich thematisch mit den Moden der Zeit auseinander setzten.

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Frühjahrsputz auf dem Kleiderständer

Kleiderstange, sortiert

 

 

VORVERLEGTER Frühjahrsputz im Atelier! Heute: Schnitte. Vor dem riesigen Wust an Musterschnitten, Anfertigungen und Probeteilen, die sich während der letzten Jahren angesammelt haben, hatte ich lange Zeit einen großen Bogen geschlagen. Den ganzen bisherigen Tag musste ich investieren, um da eine Struktur zu schaffen, aber das Ergebnis kann sich nun sehen lassen. Platzsparend und übersichtlich in Kategorien unterteilt. Manche Dinge sind eben erst schön, wenn man sie hinter sich gebracht hat.

Vorsätze für das neue Jahr

Ich halte im Allgemeinen nichts von guten Vorsätzen für das neue Jahr. Meist sind diese beiläufig unter Einfluss von guter Laune und Sekt leichtfertig dahergesagt und dem entsprechend auch schnell wieder vergessen. So in diesem Jahr auch bei mir. Und dann wurde ich darauf festgenagelt.

Dieser Beitrag hat bewusst eine Woche auf sich warten lassen. Sicher war ich nämlich nicht, ob ich das überhaupt einen Tag lang durchhalte, was ich mir großspurig in einem schwachen Moment laut ausgesprochen habe: Ich werde meine gut gepflegte Süssigkeitensucht bekämpfen- d. h.: keinen weißen Zucker in 2015!

Ich will dazu noch gar nicht mehr sagen. Zwischendurch war meine Laune so am Boden, dass ich gar nicht wusste, wohin mit mir. Und weil ich diesen Eintrag nicht mit so negativen Vibes beenden möchte, dann doch noch was Schönes zum Schluss:

Es gibt übrigens die Bilder vom Weihnachtsshooting bei OUIIUO aus dem Dezember.

 

Weihnachten am Kreuz

Weihnachten am Kreuz…im Werk 2 in Leipzig hat weniger mit Christentum und Glauben als mehr mit der Lage an einer Kreuzung zu tun. Ich war mal wieder unterwegs. Dabei bin ich wieder auf Stände und Menschen getroffen, von denen man mal was gehört haben sollte. Außerdem ist der Weihnachtsmarkt natürlich nicht zu vergleichen mit dem am Hauptbahnhof- den ich mir einen Tag zuvor zu vergleichszwecken angesehen hatte.

Das Werk2 zur Veranstaltung zitiert, liest sich wie folgt:

Mit vorweihnachtlichen Düften lockt auch dieses Jahr unser beliebter Weihnachtsmarkt. In gemütlicher Atmosphäre kann man an den Ständen entlangschlendern und kleine Schätze entdecken: Schmuck, Grafiken, Holzspielzeug und vieles mehr. Kreative Geschenkideen, besondere Leckereien, hausgemachter Glühwein, nette Leute – es gibt viele Gründe, einfach mal vorbeizuschauen.

Donnerstag: Gelände, 13–20 Uhr, EINTRITT FREI!
Freitag: Gelände, 13–21 Uhr, EINTRITT FREI!
Samstag: Gelände, 13–21 Uhr, EINTRITT FREI!
Sonntag: Gelände, 13–20 Uhr, EINTRITT FREI!

Mein Besuch hatte sich einer ausgiebigen Leipzigtour zu Fuss angeschlossen. Dem entsprechend nass war mein Schuhwerk- das hatte Feuerzangenbowle zur Folge- ich habe nicht den Markt in seiner Gänze gesehen, aber die folgenden Kontakte kann ich einstellen:

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Freude und Bildung zu Weihnachten schenken- der Makerspace Leipzig

Ich hatte in vorherigen Berichten ja schon den Makerspace in Leipzig erwähnt. Ein Projekt, dass gerade konkret in der Gründungsphase ist. Ich war von dem Konzept direkt so begeistert, dass ich nun Teil des Teams bin.  BÄM! Es ist Großartiges im Entstehen- Gemeinnützige Werkstätten in den Bereichen Holz, Textil, Elektro, Metall, aber auch ein sogenannter Freiraum, der ganz unterschiedlich für Workshops und Veranstaltungen genutzt werden kann, wollen wir gemeinsam auf dieBeine stellen.  Damit hat sich meine Frage, wo man die Kreativen in Leipzig denn nun treffen kann bald auch endlich erledigt!

Makerspace-Leipzig.de

Die Mitmachwerkstatt will am Liebsten natürlich sofort loslegen. Aber nur gemeinsam können wir das Beste aus dieser Idee rausholen. Was das Projekt jetzt braucht, sind Pioniere! Es braucht  Leute, die sich für die Idee einsetzen. Mitglieder der ersten Stunde, die anpacken und mitgestalten wollen. Deshalb- jetzt schon Mitglied werden:

PIONIERE GESUCHT!

Störer_V3

Für die Finanzierung der Räume brauchen wir  vorab schon Geld. Um das zu stemmen, haben wir uns das Konzept der Pioniersmitglieder erdacht. Das Sind diejenigen von Euch und uns, die von Anfang an dabei sind und uns  durch einen Mitgliedschaftsvertrag helfen los zu legen. Die Gelder fließen direkt in die Miete und Materialien, die wir brauchen, um den Makerspace bis zum April in Betrieb nehmen zu können. Ihr zahlt voraus(- schauend) und bekommt zum rabattierten Mitgliedschaftsbeitrag die Maschineneinweisung dazu. Euer Namen auf einer Tafel im Eingangsbereich- ihr habt davon geträumt?! Wir machens möglich! Das ist ja wohl auch mal ein super Weihnachtsgeschenk!

Ihr wohnt gar nicht in Leipzig, wollt aber trozdem weiterhelfen?!

Geld- & Werkmaterialspenden (Für die Ausstattung und Ausgestaltung der Werkstätten+ Fachbibliothek)- sponsere einen Mitgliedschaftsbeitrag  (als weihnachtsgeschenk oder als Stipendium für Jemanden, den wir damit glücklich machen können)- oder teile unser Projekt bei Facebook und in den sozialen Netzwerken, sprich mit Leuten, die m

 

 

 

 

Durchblick e.V.

Bei meiner Ausstellung im Sächsischen Psychiatriemuseum 2013 habe ich erstmals auch Kontakt zum Durchblick e.V. gehabt. Und dort tolle und sehr interessante Menschen kennen gelernt. Daraus sind auch Kontakte entstanden, die mit meinem Umzug nach Leipzig wieder aufgelebt sind. Zum Abendessen habe ich mich mit Niko getroffen. Der lädt mich unregelmäßig zu seiner Literaturgruppe Kauderwelsch ein. Und zu anderen Veranstaltungen- und er hat mir das Wochenprogramm liegen lassen. Den möchte ich veröffentlichen. Das Museum, als auch der Durchblick e.V. sind definitiv einen Besuch wert. Im Sommer ist der Garten mit dem Bootasanlegeplatz und der Terasse einer meine Lieblingsorte in der Stadt.

Es gibt dort durchgehend ausgestellte Kunst und am 19.12. findet dort ab 15h die Weihnachtsfeier statt. Ich schätze, es wird dazu eine passende musikalische Untermalung geben, auf die man sich jetzt schon freuen kann.

 

Wochenplan Durchblick e.V

Eine Anleitung zum Glücklichsein…

..ist das zwar nicht, aber die Auswirkungen gehen in diese Richtung. Mich hat vor ein paar Tagen  ein Paket erreicht. Das allein hat mich schon sehr gefreut.Meine Fensterklebefolien sind da! Es ist mittlerweile normal Vordrucke für den Versand, etc. zu verwenden, aber hier hat sich Jemand richtig Mühe gegeben.  Dem beigelegt war eine selbst erstellte und mit Skizzierungen unterlegte Anleitung, wie der Inhalt folglich zu verwenden sei. Kundenzufriedenheit: VOLLE PUNKTZAHL!!!

 

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Feinkostgelände Flohmarkt

Wieder auf der Jagd nach Leuten, die selbst fertigen, habe ich mich heute zum Flohmarkt auf dem Feinkostgelände begeben. Und tolle Sachen entdeckt, die ich Niemadem vorenthalten möchte.
Schon vor dem eigentlichem Gelände haben einige Leute ihre Stände gut sichtbar aufgestellt. Darunter auch

Claudia Müller vom Blütengestöber
(www.bluetengestoeber.de), die ihre Arbeit generell als “Gute-Laune-Accessoiresumschreibt- heute waren es besonders Ringe und Schmuckstücke, die ausgestellt waren.

& HILDE TANZT
(www.facebook.com/hildetanzt)
 In der Georg-Schwarz-Str. 20 findet ihr den Laden “Hilde Tanzt”. Dort wandern Secondhand, aber auch Lieblingsstücke über den Ladentresen. Man kann sich mit Genähtem und Gemaltem dort vorstellen, ab und zu wird mit Musik untermalt. Einfach mal ansehen gehen, habe ich mir gedacht.

Insgesamt ist der Flohamrkt total super für alle, die sich neu einkleiden möchten. Von Schuhen, über Jacken, Pullover, Taschen wechselt hier so ziemlich alles den Besitzer. Auch ich habe hier supertolle Sachen mitgenommen. Mein hauptsächliches Interesse galt aber natürlich wieder denen, die hier selbst gefertigt haben. Von weihnachtlicher geklöppelter Deko aus dem Erzgebirge über handgestrickt aus Leipzig hat die Palette gereicht.

Sophie Kraeusslich
(http://de.dawanda.com/search?q=warmohr)
strickt. Mützen und rüschiges Dekor nebst fein gehäkelten Babyrasseln findet man auf dem Flohmarkt, aber auch im kleinen Dawanda-Shop. Auch Schmuckstücke gibt es neuerdings. Ich war ja persönlich wirklich SEHR angetan von unglaublich schönen Zeichnungen.

Lea von Tuppi Schleife
( https://www.facebook.com/tuppi.schleife.75/about) ist dabei.

Ausnahmsweise nichts mit Textil haben die Drucke, Fotografien und Kreidezeichnungen von
KathART
(www.kathaskunst.wordpress.com)
zu tun. Da wird in Zukunft auch mein Bad sehr viel schöner aussehen.

Ich war auch schon zur warmer Jahreszeit Besucher des Feinkostgeländes. Im Sommer ist der Innenhof dank der überreichen Bepflanzung schon das ein oder andere Foto wert. Heute war ich jedoch erstmals rechtzeitig während der offiziellen Öffnungszeiten im Mrs. Hippie; einem Laden, dessen Konzept sehr interessant ist und anscheindend auch funktioniert. Neben gefühlten 10 Hausmarken, gibt es hier auch auf anderthalb Etagen ein wechselndes Angebot ausgesuchter Designerklamotten. Der Name trifft es schon ganz gut, allerdings finden sich bei den Second Sachen viel 80ies und 90ies. Ich wurde fündig.