Aktionsworkshop Change Your Shoes – INKOTA 2018, Berlin

Momentan fehlt mir die Zeit für längere Beiträge und Berichte auf diesem Blog ( ich bin im letzten Semesters meines Masterstudiums), aber ich möchte wenigstens ein paar Zeilen zum Aktionsworkshop von INKOTA verlieren. Das Wannseeforum als Treffpunkt für einen Workshop zu wählen ist eine goldrichtige Entscheidung.  Vor Allem, wenn der Workshop so voll gepackt ist, dass man das Gelände nicht verlässt. Besonders schön in Erinnerung ist mir die wirklich bunte Mischung der Teilnehmer geblieben. Alterstechnisch haben wir ab 18 aufwärts eine große Bandbreite abdecken können. Die Zeit hat nicht gereicht, dass ich mit allen mal ins Gespräch gehen konnte; größenteils haben wir in kleineren Gruppen gearbeitet und gegenseitig präsentiert. Aus diesem Grund kann ich nur über meine Gruppe sprechen, die einfach super miteinander funktioniert hat. Zu Beginn der drei Tage hätte wohl Niemand von uns gedacht, dass wir sogar 2 Projekte zusamen entwickeln werden, die wir so gut finden, dass wir eigentlich direkt weiter daran arbeiten möchten. Es war- wie ich dieses Wort verachte- intensiv, aber sehr herzlich und vor allem zielorientiert. Ich möchte den Teilnehmern und Veranstaltern sehr herzlich dafür danken dabeigewesen sein zu dürfen. Folgend der Artikel, den INKOTA selbst veröffentlicht hat.

Die Ideen sprudelten

Informieren, austauschen und Ideen entwickeln, die aufrütteln!

– Das war das Motto unseres Change Your Shoes-Aktionsworkshops 2018

in Berlin Wannsee. In einem Design Sprint haben wir viele neue Ideen für

Bildungsmaterialien entwickelt, die auf die Missstände in der Schuh- und

Lederproduktion aufmerksam machen. Danke an alle TeilnehmerInnen

für eurer Engagement und eure Kreativität!

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Designers Open, 2018

Ausschreibung 2018

Alljährlich vergibt die Leipziger Messe den Zuschlag für die Präsentation einer Fashionshow im Rahmen der Designers‘ Open in Leipzig. Bewerben können sich Teams von Studenten, Schülern und Absolventen einer (Hoch-) Schule für Modedesign, die im Rahmen einer exklusiven Fashionshow ihre Kollektionen präsentieren möchten.

Das Gewinnerteam bekommt die Möglichkeit, eine komplette Modenschau zu gestalten, die in der eindrucksvollen Kulisse der KONGRESSHALLE am Zoo einen passenden Rahmen findet. Bewerbungen und Konzepte werden noch bis 28. Februar 2018 unter info@designersopen.de angenommen.

> Ausschreibungsunterlagen Fashionshow 2018 (PDF, 158,9 kB)

FEMNET 2018

Liebe Interessierte,

wir wünschen Euch ein frohes neues Jahr und hoffen,

dass Ihr die Feiertage genossen habt!
Auch 2018 versorgen wir Euch wieder mit jeder Menge Neuigkeiten rund

um unsere Bildungsarbeit an Hochschulen sowie spannenden Aktivitäten zum Mitmachen und Hingehen.

+++ FEMNET meets The Ethical Fashion Show +++

Am 16. Januar ist es wieder soweit: Die Fachmesse rund um nachhaltige Mode öffnet ihre Türen und wir sind ein Teil davon. Gemeinsam,

mit FAIRTRADE Deutschland, sprechen wir über Verbesserungen der Arbeitsbedingungen

in der Bekleidungsindustrie durch verschiedene Audit-Ansätze.

Seid auch Ihr dabei!

Wann? 17. Januar, 15 Uhr

Wo? Schaltraum, Kraftwerk Berlin

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studentische tagung der kunstvermittlung

                                                                                                                             15–17|12|2017    berlin

Vom 15. – 17. Dezember 2017 laden Studierende der Universität der Künste Berlin und der Akademie der Bildenden Künste München zu einer Tagung des studentischen Austauschs über Kunst und ihre Vermittlung nach Berlin ein.

Die aktuellen Tendenzen in der Lehrer_innenbildung sind strukturell wie inhaltlich geprägt durch eine neoliberale Verwertungskultur. Standardisierte Formen der künstlerischen Auseinandersetzung, Modularisierung intellektueller Abenteuer, der selbst gewählte Studiengang als Jagd nach Credit Points. Verschiedenste Formen der Diskriminierung bleiben größtenteils unhinterfragt. Diese Tendenzen schreiben sich auch in unsere Gewohnheiten ein und drohen sich in der Schule zu reproduzieren.

Deswegen ist es uns eine Notwendigkeit, unser Studium um das Format einer autonomen, studentischen Tagung zu ergänzen. Es ist unser Anliegen, Ansätze kritischer Kunstvermittlung, die sich als dekonstruktivistisch und transformativ, als anti-rassistisch und anti-sexistisch verstehen, zu erproben.

Im Rahmen der Tagung soll die Frage nach der Bedeutung der Form und der (Ent-)Bindung von Form und Inhalt in Vermittlungssituationen den thematischen Schwerpunkt bilden. Was transportiert ein Frontalvortrag? Warum kann meine Sprache diskriminieren? In welcher Beziehung stehen Sichtbares, Sagbares und Machbares? Wenn es für etwas kein Wort gibt, ist es dann trotzdem vorhanden? Wie viel Raum bleibt auf einem DIN A3-Blatt? Wie formt uns die Institution – welche Formen können wir ihr geben? Was heißt es, künstlerische Prozesse mit Ziffern zu kategorisieren? Ist Kunst, nehmen wir sie ernst, ihrer Natur nach nicht lehrbar? Oder wie können wir uns der „Quadratur des Kreises“ mutig und sinnvoll begegnen?

Die Tagung versammelt in erster Linie studentische Beiträge, Vorträge, Workshops, Versuche und wird durch Einladungen externer Künstler_innen und Vermittler_innen ergänzt werden. Die Formate der Beiträge sollen divers sein und sind – dem Thema der Tagung entsprechend – gleichzeitig Gegenstand der Tagung. Verschiedene Herkünfte, Bildungsbiographien, Studiengänge und somit Zugänge der Teilnehmenden sollen dabei reflektiert werden.