Back from Karpacz

IMG_5714[1]Wir standen auf einem Dach ohne es zu merken. Dieser Trip hat mir den Muskelkater meines Lebens beschert und ich habe eine halbe Schuhsohle beim Abstieg eingebüßt; war das aber wert.

Ich liebe das Reisen und das Kennenlernen andere Kulturen. Außerdem mag ich Essen und Sonne. Ok, ich bin jetzt echt kein Talent, was das Packen für das Reisen angeht. Mir fehlt einfach die Vorstellung davon, dass es irgendwas nicht auch da geben sollte. Egal, wo dieses „da“ nun ist. Und ich informiere mich irgendwie vorab zu den falschen Dingen. Das geht auch regelmäßig schief.
Es kommt schon mal vor, dass ich voll motiviert mit Trekkingrucksack und Zelt an einem überfüllten Strand mit Millionen Urlaubern stehe oder ohne Proviant in die Pampa laufe. Dieses Mal hab ich es wohl getoppt. In den Bergen zu wandern habe ich mir schlimmstenfalls verregnet vorgestellt und dem entsprechend sicherheitshalber eine Leggings und einen Wollpulli als Ersatzoutfit eingesteckt. Und das hat sich schon sehr gut vorbereitet angefühlt. (Ich bekomme selten einen Rucksack voll gepackt: Telefon, Ladegerät, Schlüssel, Ausweis… und da wird`s auch schon schwierig) Ich habe in meinem sommerlich farbenfrohen Top-Pulli-Regenjacke-Ensemble den höchsten Punkt im Riesengebirge erklommen. 1600-irgendwas Meter. Niemals hätte es mich freiwillig in so eine verschneite Ecke getrieben, aber ich muss sagen, dass ich sehr froh bin wo etwas mit eigenen Augen mal gesehen zu haben. Ist schon interessant, was „eingeschneit“ auch sein kann, wenn man die gefühlt jährliche  „Jahrhundert-Winter-Panikmache-&-Nichts-geht-mehr“ der  Berliner S-Bahn als Pendat nimmt, die bei 10cm Neuschnee der kompletten Überforderung entgegen sieht.

 

on the way IMG_5705[1] IMG_5709[1] IMG_5708[1]IMG_5698[1]


IMG_5720[1]

IMG_5728[1]snowIMG_5715[1]IMG_5730[1]