2016

30.09.2017 – 03.10.2016
Modell Hobby Spiel
Messe Leipzig

28.09.2016
ab 20:30h
 Präsentation der Kursarbeiten
Neuwerk 7, Konsum

13.-22.09.2016
„DICKICHT“
Ausstellung mit Anna Freudenberg & Tanja Kerzig
Zuständige Behörde Leipzig

11.07.-12.07.2016
10-18h
Performance der Semesterarbeiten
Neuwerk 7, Mediencenter, Mediathek
Burg Giebichenstein, Halle (Saale)

13.07.- 16.07.2016

„ZEIGEN ||V“
Studienstiftung des dt. Volkes
Köln/ Düsseldorf

15.07.2016
20.30 h – 21.30 h
Werkschau der Modeklassen
Burg Giebichenstein, Halle (Saale)

Werkschau Burg Giebichenstein 2016

06.07.-06.08.2016
ab 13.ooh
in Zusammenarbeit mit dem WTHS- SoSe 2016,
& dem Wildpark Leipzig e.V.
und unterstützt vom Makerspace-Leipzig

Einladung Ausstellung vordere Seite Einladung Ausstellung Rückseite

05.02.2016
Werkschau der Modeklassen
„Culture Clash“ Basquiat
Burg Giebichenstein, Halle (Saale)

Zur Semesterarbeit:

Wie nähert man sich dem Künstler, der als Vorgabe für die nächste Kollektion dient? Ich habe schnell festgestellt, dass es trotz unzähliger Bücher, dokumentarischen Filme und Geschichten (und ich glaube, ich hatte sie alle) sehr  schwierig ist etwas zu finden, dass der Künstler selbst über sich und sein Schaffen sagt. (Nachtrag: hier gibt es einen Artikel über den Umgang mit seiner Kunst, der sich auch aus all den Büchern zwischen den Zeilen herauslesen lässt) Daraufhin habe ich angefangen Bildanalysen seiner Werke zu lesen und bin so auf die von ihm oft gebrauchte Hobosymbolik gestoßen. Ein nonverbales Kommunikationssystem, welches durch Zeichen – die im öffentlichen Raum angebracht sind- an bestimmte Menschen Informationen übermitteln kann. Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sind die Hobosigns dokumentiert. Sie haben mittlerweile den Weg ins Museum geschafft, und sind auch heute noch von Bedeutung.

monticelloDas war der Moment in dem ich Zugang zu Jean-Michel Basquiats Werken gefunden habe. Seine Arbeitsweise, die Art, wie er (anatomisch) krakelt, malt, Schichten aufträgt, Zeichen, Schriften und Buchstaben einbringt, anordnet, durchstreicht, betont und verwirft, war der  Ausgangspunkt meiner Kollektion. Diese trägt nach seinem Zitat von 1983 den Titel „Royality, Heroism and the Streets“.

pelptic-ulcerWie nah kann man Jemandem kommen ohne ihn zu kopieren oder zu reproduzieren?  Ich habe mich für die Stickerei als textiles Pendant zu seinem Pinselstrich entschieden. Außerdem mochte ich die überlieferten

jean-michel-basquiatFotografien, von Basquiat in großflächig gemusterter Kleidung. Bezugnehmend auf seine „lend from, borrow to“- Technik sind Acid Jazz, seine Lieblingsmusiker (Jazz, Bebop), Thematiken seiner Werke und biografisch sein Aufstieg „von der Straße“ in „DIE weiße Kunst“ Einflüsse meiner Semesterarbeit.

 

 

Finale:

Backstage: