Mode trifft Moral, Fachtagung Dresden

Mode trifft Moral

Nach der Projektwoche vom 22.-26.02. habe ich mich direkt auf den Weg nach Dresden gemacht. „Mode trifft Moral“, eine Tagung  in Zusammenarbeit der  Bundeszentrale für politische Bildung und des Deutschen Hygiene-Museums Dresden, gekoppelt an die ebenfalls statt findende Ausstellung „Fast Fashion“. Im Rahmen der Vernetzung war ich sehr gespannt auf die Modenschau der Fachhochschule Dresden und die Labels, die sich vorstellen würden.

Programm Samstag:

 Vortrag: Das Ende der Mode? Prof. Dr. Gertrud Lehnert, Universität Potsdam
10:30 Uhr Fast fashion. Ursachen – Konsequenzen //
Vortrag: Grundlagen des modernen Massenkonsums Prof. Dr. Kai-Uwe Hellmann, Technische Universität Berlin Consumer Social Responsibility. Der Erfolgsfluch von Fast Fashion Carolin Tewes, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
12:30 Uhr Mittagspause 13:30 Uhr Slow Fashion. Ethischer Wandel in der Modeindustrie
parallel stattfindende Angebote:
(I) Führungen durch die Ausstellung „Fast Fashion“ und Gespräch mit Kuratorin Dr. Claudia Banz
(II) Slow-Fashion-Tour: Begleiteter Rundgang zu Slow-Fashion-Produzenten in Dresden
(III) Expertentalk mit der Slow-Fashion-Designerin und Textilforscherin Annette Schützenmeister

 

 15:00 Uhr Kaffeepause
15:30 Uhr Der Ethical Turn in der Mode Prof. Dr. Elke Gaugele, Akademie der Bildenden Künste Wien
16:30 Uhr Slow Fashion. Chancen und Grenzen ethnischen Konsums Impulsstatements und Diskussion mit Dana Giesecke, Stiftung Futurzwei, Prof. Dr. Jörn Lamla, Universität Kassel, und Prof. Dr. Dominik Schrage, Technische Universität Dresden Moderation: Miriam Wolf, HafenCity Universität Hamburg
18:00 Uhr Abschluss und Überleitung ins öffentliche Abendprogramm

Grundlagen des modernen Massenkonsums Prof. Dr. Kai-Uwe Hellmann, Technische Universität Berlin

Grundlagen des modernen Massenkonsums
Prof. Dr. Kai-Uwe Hellmann, Technische Universität Berlin

Grundlagen des modernen Massenkonsums Prof. Dr. Kai-Uwe Hellmann, Technische Universität Berlin

Grundlagen des modernen Massenkonsums
Prof. Dr. Kai-Uwe Hellmann, Technische Universität Berlin

Vortrag Grundlagen des modernen Massenkonsums Prof. Dr. Kai-Uwe Hellmann, Technische Universität Berlin

Vortrag Grundlagen des modernen Massenkonsums
Prof. Dr. Kai-Uwe Hellmann, Technische Universität Berlin

Informationsmaterial

 

 

 

 

 

Slow Fashion. Chancen und Grenzen enthischen Konsums Impulsstatements und Diskussion mit Dana Giesecke, Stiftung Futurzwei, Prof. Dr. Jörn Lamla, Universität Kassel, und Prof. Dr. Dominik Schrage, Technische Universität Dresden Prof. Dr. Elke Gaugele

Slow Fashion. Chancen und Grenzen enthischen Konsums
Impulsstatements und Diskussion mit Dana Giesecke, Stiftung Futurzwei, Prof. Dr. Jörn Lamla, Universität Kassel, und Prof. Dr. Dominik Schrage, Technische Universität Dresden Prof. Dr. Elke Gaugele

Fast Fashion, die Ausstellung

 

Die Schattenseite der Mode

(5.12.2015-3.06.2016, deutsches Hygienemuseum Dresden


Kuratorin: Dr. Claudia Banz,
Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Co-Kuratorin Slow Fashion Labor: Miriam Wolf, Hafen City University, Hamburg

PROLOG

Die Welt der Mode folgt einer strengen Hierarchie. Das höchste Ansehen genießt traditionell die Haute Couture mit ihren Star-Designern und luxuriösen Kollektionen. Ihr folgen die „tragbare“ Prêt-à-Porter-Mode und danach die gängige Konfektionsware im mittleren Preissegment. Das uferlose Billigangebot der Fast Fashion stellt dagegen ein relativ junges Phänomen dar. Unter welchen Umständen sie produziert wird und wie dieser Wirtschaftszweig das

 

Konsumverhalten weltweit beeinflusst, wird in unserer Ausstellung kritisch analysiert

KONSUM
MANGEL & ÜBERFLUSS ___ FASHION & VICTIMS

Mode macht den Menschen und fordert ihn gleichzeitig dazu auf, sich mit wechselnden Kleidungsstilen ständig neu zu erfinden. Die Überfülle des Fast-Fashion-Marktes erlaubt es, dieses Bedürfnis in immer schnelleren Zyklen für relativ wenig Geld zu befriedigen. Der gesellschaftliche Überfluss zeigt sich hier wie in kaum einem anderen Bereich: Der bundesdeutsche Durchschnitts-Kleiderschrank enthält heute vier Mal mehr Kleidung als noch im Jahr 1980.

ÖKONOMIE
GLOBAL & LOKAL ___ LOHN & GEWINN

Die Textilindustrie ist ein Paradebeispiel der wirtschaftlichen Globalisierung. Vom Entwurf über Produktion und Vertrieb bis zum Konsum und der Entsorgung eines Kleidungsstücks ist ein schneller, aber kaum nachvollziehbarer Weg zurückzulegen. Die Produktion wurde in den letzten Jahrzehnten fast vollständig in Billiglohnländer – überwiegend nach Asien – verlagert, so dass heute rund 90 Prozent unserer Bekleidung dort entstehen. Einerseits arbeiten die Beschäftigten in diesen Ländern unter teils prekären Verhältnissen, andererseits schafft die Bekleidungsindustrie oft überhaupt erst Möglichkeiten für eine wirtschaftliche Entwicklung.


ÖKOLOGIE-
BEKLEIDUNG & CHEMIE ___ BEKLEIDUNG & ÖKOBILANZ

Die Herstellung der „schnellen Mode“ beeinflusst die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt entlang der gesamten textilen Kette. Material-, Wasser- und Energieverbrauch während der Produktions- und Verarbeitungsphase haben ebenso gravierende Auswirkungen auf das Ökosystem wie der intensive Einsatz von toxischen Farb-, Hilfs- und Ausrüstungschemikalien. Betroffen sind vor allem die Menschen in den Herstellerländern mit ihren teilweise unzureichenden Umweltstandards, aber auch die Konsumenten hierzulande.

SLOW FASHION

Umweltschonende Herstellung und Auswahl der Rohstoffe, nachhaltige Produktion, hochwertige Verarbeitung und lange Haltbarkeit, fairer Handel sowie ein Gebrauch der Kleidung im Zeichen der Entschleunigung – das sind die Prinzipien von Slow Fashion. In welchen Produktionsschritten diese Art von Mode entsteht, zeigt die letzte Abteilung der Ausstellung. Außerdem präsentieren wir aktuelle Trends bundesweiter Labels und stellen auf einem Laufsteg Nachwuchsmode aus Sachsen vor.

Quelle

Zur Seite des Flinn Theaters mit dem (sehr gelungenem )Theaterstückes „Songs of a T-Shirt“

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