PROVOKE- Das Fotomagazin, die Ausstellung

Eikoh Hosoe „Kamaitachi“ #31, Aufnahme 1968 Albertina, Wien – Dauerleihgabe der Österreichischen Ludwig-Stiftung für Kunst und Wissenschaft © Eikoh Hosoe/Taka Ishii Gallery Gruppenschau in Wien

Nur zwei Jahre lang erschien im Japan der 60er das Fotomagazin Provoke. Trotzdem gelten die Bilder als einer der Höhepunkte der Nachkriegsfotografie. Die Albertina zeigt in einer weltweit ersten Ausstellung die Bilder der einflussreichsten Fotografen.

1968 und 1969 sind zwei Jahre, die die Fotografie in Japan geprägt haben. Drei Ausgaben des Magazins „Provoke“ erschienen in dieser Zeit. Gleichzeitig revolutioniert die gleichnamige Provoke-Gruppe die Fotografie des Landes. Die Albertina zeigt rund 200 Objekte von einflussreichen japanischen Fotografen wie Daido Moriyama, Yutaka Takanashi, Shomei Tomatsu und Nobuyoshi Araki.

 

Die Bilder dokumentieren den gesellschaftlichen Zusammenbruch in Japan in den 60ern und 70ern und die Suche nach einer neuen Identität.

Quelle

Anonym „Protest Surrounding the Construction of Narita Airport“, ca. 1969

Provoke
Zwischen Protest und Performance – Fotografie in Japan 1960 – 1975

29. Jänner – 8. Mai 2016
Albertina, Wien

Kuratorinnenführung
Mittwoch, 9. März 2016 | 17.30 Uhr | Dr. Walter Moser mit Kuratorin Dr. Eva Badura-Triska (MUMOK)
Mittwoch, 6. April 2016 | 17.30 Uhr | Dr. Walter Moser mit dem Künstler Seiichi Furuya zum Thema Protest

Yutaka Takanashi „Ohne Titel (Toshi-e)“, 1969

Daidō Moriyama „Ohne Titel“, aus der Serie „Akushidento“ (Unfall), 1969