touring artists: Mobilität von Künstlerinnen und Künstlern

Christine Heemsoth, Thomas Weis, IGBK – Berlin

André Kestel, BBK – Halle
Zeit: 18.06.2015, 16.00 – 18.30 Uhr
Ort: Designhaus Halle, Raum 103/ 1. Stock, Ernst-König-Str. 1

 

Mobilität ist ein zentraler Aspekt künstlerischer Praxis. Der Austausch mit fremden Kulturen und das Sammeln und Verarbeiten neuer Eindrücke sind eng mit künstlerischer Arbeit verknüpft. Bei der Realisierung grenzüberschreitender Austausch- und Ausstellungsprojekte oder bei Stipendienaufenthalten in Künstlerhäusern besteht großer Informationsbedarf. Im Mittelpunkt steht das von der Bundesregierung geförderte internationale Mobilitätsprogramm >touring-artists<, welches bildenden Künstlerinnen und Künstlern einen fundierten Einstieg in die Themen Steuern, Zoll, Sozialversicherung, Urheberrecht, Versicherungen, Visa/Aufenthalt und Förderung für internationale Projekte bietet. Des Weiteren wird über deutsche und internationale Organisationen bildender Künstler und deren Aufgaben und Vernetzungen informiert sowie über deren Angebote (Beratung, Förderungen, Vermittlungstätigkeiten) und aktuelle Themen des Berufsfeldes „Bildende Künste“ wie Kunst am Bau, Ausstellungsvergütung, Künstlernachlässe.

André Kestel ist Vertreter der Bundesebene des BBK (Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler), Christine Heemsoth und Thomas Weis gehören zum Berliner Büro der IGBK (Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste). Quelle

Soweit die Ausschreibung, so gut. Ich möchte meine Studienzeit auf jeden Fall dazu nutzen  zu reisen und Neues kennen zu lernen.  Neue Kulturen erfahren, um meinen Standpunkt und meine Perspektive verändern zu können und ganz andere Ergebnisse zuzulassen. Alles Ansätze bei denen diese Veranstaltung aktive Hilfestellung bietet.

Umso erstaunter war ich heute mitunter auf leere Stühle zu treffen und die einzige Designerin vor Ort zu sein. Zweieinhalb Stunden geballte Informationen, einiges an nützlichen Tipps, etliches an weiterführendem Informationsmaterial und das Angebot mit aufkommenden Fragen auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einen Ansprechpartner zu haben. Ich muss das Ganze erst einmal sacken lassen, sortieren  und beginne derweil das Buch, in dem die Wichtigkeit von „Mobilität von Künstlern und Künstlerinnen“ anhand von Berichterstattungen diskutiert wird.