Vor der Nähmaschine ist hinter der Nähmaschine…

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Bereits im letzten Jahr war es Gesprächsthema und im März wurde es spruchreif: ich bin einen „Nebenjob“ als Dozentin in der Uni Leipzig angetreten. An der „Erziehungswissenschaftlichen Fakultät“ ist es meine Aufgabe dem Erstsemester die Basics des textilen Gestaltens näher zu bringen. Heute, in der dritten Woche ging es bereits an erste eigene Nähprojekte und ich muss sagen, dass es mich sehr freut zu sehen, mit welchem Elan und Durchhaltevermögen meine Studis bei der Sache sind.


Den Tag vor seinem ersten eigenem Kurs verbringt wahrscheinlich fast Jede(r) innerlich pIMG_6164[1]anisch und äußerlich schweißgebadet; (schließlich hat man einen Lehrplan abgegeben, von dem man keine Ahnung hat, ob der so funktionieren wird und man wird einfach nur angeguckt) aber mittlerweile kann ich behaupten, dass ich mich sehr auf den Unterricht freue, obwohl ich mich immer noch daran gewöhnen muss, die „Seiten gewechselt“ zu haben. Es ist schon ein sehr komisches Gefühl Seminarräume selbst auf- und abzuschließen… und statt die Pausen in der Gruppe in der Mensa zu verbringen den Raum zu putzen und für die Nächsten vorzubereiten.

Sehr wahrscheinlich haben wir zukünftig einen tollen Projektpartner, der es uns ermöglicht die Semesterarbeit in einem öffentlichen Raum zu zeigen. „Produktionen für die Schublade“ sind gerade im textilen Bereich sehr schade. Dazu dann zu einem gegebenen Zeitpunkt mehr. Mich würde es sehr freuen zu zeigen, was wir uns im Laufe des halben Jahres zusammen erarbeitet haben.