ZEIGEN Vll

Studienstiftung des dt. Volkes

Schon relativ zu Beginn des Semesters musste man sich für einen Platz auf der siebten Veranstaltung des Formates „Zeigen VII“ der Studienstiftung des dt. Volkes bewerben.

Meine Recherche war zu diesem Zeitpunkt schon soweit fortgeschritten, dass ich in wenigen Sätzen mein Vorhaben schon schildern konnte. Auch wenn noch gar nicht klar ob und wie sich das umsetzen lassen würde. Ich war bisher leider auf wenigen Veranstaltungen der Stiftung – überhaupt nicht auch Desinteresse – einfach aufgrund zeitlicher Unmöglichkeiten.

Umso mehr hat es mich gefreut ausgewählt worden zu sein. Beim letzten großen Treffen mit StudienstiftlerInnen (Auswahlverfahren in Düsseldorf, Sprecherwahlen in Berlin, ..) habe ich jedes Mal interessante Menschen mit spannenden Hintergründen und Ideen kennen lernen können. Das habe ich mir auch von diesem Zusammenkommen erhofft. Als Modedesignstudentin komme ich tatsächlich so wenig aus der eigenen Werkstatt und bin so in meinem Projekt gefangen, dass ich während des Semesters nur wenige Gelegenheiten für Austausch mit anderen Fachsemestern habe.

Es ging für mich also vom 13.07.-16.07. auf nach Köln. Ziemlich direkt im Anschluss an die Präsentation in meiner Hochschule habe ich mich dafür auf den Weg gemacht. 2 Stunden vor Abfahrt packen und dann irgendwie nichts dabei haben- das ist mein Ding. Zwei ausgewählte Arbeiten sollte jeder Teilnehmer mitbringen und vorstellen. In einem Rahmen von 15 Minuten und abschließendem Gespräch, bzw. Diskussion. Man kann der Gruppe auch eine Frage stellen, die zur eigenen Arbeit im Raum steht. Soviel wusste ich vorab. Meinen ursprünglichen Plan in Köln Models zu suchen und meine Kollektion dort in einer Performance zu zeigen, konnte ich einfach nicht nachkommen. Das war nicht mit dem Aufwand vereinbar, den ich bis dato in der Uni hatte. Rückblickend kann ich nur sagen: glücklicherweise! Das wäre sowas von Over-The Top 

Schrüppe McIntoshgewesen. Ich bin Dank einiger Rennerei, den Veranstaltungsort zu finden ( man glaubt ja gar nicht, wie viele Möglichkeiten es gibt in nur 100m Entfernung den Ort nicht zu finden), bin ich gerade noch pünktlich eingetroffen.
Um dann dieses Zimmer zugewiesen zu bekommen. Nachdem ich seit zwei Wochen keine Nacht länger als 3-4 Stunden am Stück schlafen konnte, war das schon echt ein harter Anblick.
Im Veranstaltungsraum ging es nach einer kurzen Begrüßung, Einführung und Vorstellungsrunde direkt mit den Präsentationen los. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass auch eine Modedesignerin von der UDK anwesend war. Generell war der Anteil der Fotografen und  freien Künstler  in der Gruppe sehr hoch.

Ich war direkt am nächsten Morgen dran. Ich hatte nicht so richtig eine Frage, weil ich mich aktuell fühle, als hätte ich mich gerade erst auf die Suche gemacht und wüsste nur die Richtung in die es gehen soll. Die Kritik war mir trotzdem unerwartet hilfreich, weil die Gruppe da einen viel besseren Blick von außen hat und gut spiegeln kann.

Es gab zweieinhalb Tage lang einen straffen Zeitplan und wir sind tatsächlich ordentlich herumgekommen, sowohl in den verschiedenen Fachrichtungen, als auch Interessengebieten der Teilnehmer. Ich war leider durchweg müde und deshalb leider auch sehr unkommunikativ. Das hab ich direkt vor Ort schon bereut, da Veranstaltungen dieser Art einfach perfekt sind, um im Anschluss in kleinen Gruppen weiter zu diskutieren und/oder sich besser kennen zu lernen. Als ich endlich das Gefühl hatte wieder genug Schlaf aufgeholt zu haben, um wirklich anwesend zu sein, waSchrüppe McIntoshr das Treffen leider auch schon fast vorbei.

 

In dieser einen Woche war ich in Berlin, Leipzig, Halle, Düsseldorf, Frankfurt/Main und Köln.